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Ferienhäuser bei Erice

monte-erice
Steigt der Reisende in Trapani aus seinem Flugzeug und wendet sich in der heissen Luft auf dem Rollfeld um, so sieht er in gebührender Distanz, von einer Stadt gekrönt, einen markanten Berg liegen: der Monte Erice. Schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, Wirkstätte von Halbgöttern, Bastion der Elymer gegen die Griechen, gründeten hier im Mittelalter Normannen eine Burg und bauten neu eine Stadt ganz aus Stein, wie sie heute noch da steht.
Erice scheint aus der Zeit gefallen zu sein und ist doch von unglaublicher Präsenz auf Grund ihrer Dichte, ihrer Materialität. Aus der Ferne wirkt sie unnahbar, macht aber doch neugierig – man fahre (oder schwebe) hinauf und staune: immer weiter geht der Blick: über die sichelförmige Bucht; über eine Hafenstadt, die da auch schon vor 2000 Jahren lag; über drei geheimnisvolle Inseln, die wie verlorengegangen (oder von Zyklopenhand hingelegt?) vor der Küste liegen; über das Meer. Ganz oben dann, vom Burgturm aus, kann das Land gesehen werden, das man besucht, und auch, wo es liegt – denn in der Ferne, ganz schwach und mit etwas Glück erscheinen erste Berge von Afrika. Sollte sich, mit nicht weniger Glück, der Monte Erice in eine Wolke hüllen, ziehe man den Pullover aus Shetland Wolle über und vertraue sich dem Nebel und dem Schmuck des Straßenpflasters an. Das Labyrinth aus an- und absteigenden Gassen hält zahlreiche, normannisch geprägte Sehenswürdigkeiten zur Entdeckung bereit.... Es taucht eine – – Bar auf. Es gibt Caffè und die Pasta di Mandorle sind unvergleichlich! – Willkommen auf Sizilien!