Kleiner Sizilien-Städteführer 1
Kleiner Sizilien-Städteführer 2
Kleiner Sizilien-Städteführer 3

Wissenswertes zu einzelnen Städten

Palermo

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Kathedrale von Palermo

Palermo ist die unbestrittene Metropole Siziliens. In der Agglomeration im Nordwesten der Insel, in der über 1 Million Menschen leben, laufen die wirtschaftlichen und politischen Fäden der Insel zusammen. Nach wie vor ist Palermo auch die Heimatstadt der Cosa Nostra , der grössten und erfolgreichsten weltweit operierenden Verbrecherorganisation (von der der Tourist allerdings nichts mitbekommt). Vor allem aber ist Palermo die Stadt, in der die bis heute lebendige Geschichte Siziliens nicht nur ihre Spuren, sondern auch unübersehbare Zeugnisse hinterlassen hat. Palermo ist die grosse Schatzkammer Siziliens.

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Cefalù

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Dom von Cefalù
Cefalù, die kleine Bischofstadt mit dem prächtigen Dom aus normannischer Zeit und einem der bedeutendsten Museen Siziliens hat einen stadteigenen, wunderschönen, zwei Kilometer langen Strand, dazu weiter weg die berühmten stillen Buchten sowie eine nahezu perfekte Infrastruktur, einschließlich hervorragender Restaurants und einer Buslinie, die alle relevanten Punkte der Stadt und ihrer Umgebung anfährt. Qualität und Ausstattung der neu entstandenen Ferienwohnungen im historischen Zentrum sind überdurchschnittlich. Im übrigen ist das malerische mittelalterliche Städtchen ein idealer Standort für Ausflüge ins Innere der Insel, in die nahe, bis auf über 1000 Meter ansteigende Madonie, ferner  nach Agrigent, Trapani oder Messina. Es fahren Busse in die Orte der Umgebung. Palermo ist eine knappe Zug- oder Autostunde entfernt, auch der Flugplatz von Palermo ist bequem zu erreichen. In den Sommermonaten gibt es ausserdem eine tägliche Schnellbootverbindung zu den Liparischen Inseln.
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Agrigent and Selinunt 

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Heratempel im Valle dei Templi
Die alten Griechen sind es, die uns nach Agrigent und nach Selinunt locken. Die alte Akropolis der heute 53.000 Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Agrigento wird irreführend „Tal der Tempel“ („Valle dei Templi“) genannt. Tatsächlich  befindet sich der Tempelbezirk auf einem strategisch und landschaftlich traumhaft gelegenen, langgestreckten Höhenzug zwischen dem eigentlichen, höher gelegenen  Stadtgebiet von Agrigento und der etwa 2 Kilometer entfernten Küste des Afrikanischen Meeres.
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Taormina - Messina - Catania

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Oleanderbäume in Taormina
Bis auf drei Kilometer reicht die Nordostspitze Siziliens an die Stiefelspitze des italienischen Festlandes heran. Über die Meerenge, den Stretto di Messina, kamen vor 150 Jahren die ersten Urlauber, die auf der Insel Sizilien Erholung suchten. Taormina wurde zum Geheimtipp in den gesellschaftlichen Zirkeln des europäischen Grossbürgertums, in dessen Gefolge auch Künstler an die Ostküste Siziliens kamen, die im Verein mit ihren Verehrern und Sponsoren für eine regelrechte Verklärung des neu entdeckten Traumlandes sorgten.
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Enna

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Castello di Lombardia

Der „Nabel Siziliens“ liegt 1000 Meter hoch und bedeckt das felsige Haupt des Monte Giuliano im geo oben hat man eine grandiose Aussicht auf das von hohen Bergen umstandene Binnenland der Insel und auf die wellenförmig weit sich hinziehenden Weizenfelder. Sie erinnern augenfällig daran, dass Sizilien vor 2000 Jahren die Kornkammer des Römischen Reiches war. Besonders reizvoll ist der Blick auf das 9 Kilometer entfernte Städtchen Calascibetta, dessen Baulichkeiten, durch ein Tal von Enna getrennt, wie hingestreut auf einer langgestreckten Anhöhe im Norden liegen.grafischen Zentrum Siziliens. Enna ist die höchstgelegene Provinzhauptstadt Italiens.

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Noto

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Barocke Pracht im kleinen Noto
Eine Orgie in Barock erwartet den Besucher in Noto. Das Städtchen im Süden der Provinz Syrakus hat rund 20.000 Einwohner, aber Kirchen und Paläste für eine zehnmal so grosse Stadt. 19 Klöster kommen zu den 23 meist grossmächtigen Gotteshäusern und 19 Adelspalästen noch hinzu, ferner riesige, manchmal ausgesprochen monumentale Freitreppen und repräsentative Strassen und Plätze. Die bröselnde Pracht und Grossartigkeit hat vor allem bei tief stehender Sonne etwas verstörend Unwirkliches. Hier haben sich sizilianischer Klerus und  Adel im 18. Jahrhundert ein orgiastisch anmutendes, riesiges Denkmal gesetzt. Die barocke Altstadt, die wie Syrakus zum Weltkulturerbe der Menschheit zählt, ist in weniger als 80 Jahren entstanden, nachdem das alte, weiter landeinwärts gelegene Noto im Jahre 1693 von einem verheerenden Erdbeben zerstört worden war.
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Syrakus

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Kuppel der Kathedrale von Syrakus

In ihren besten Zeiten hatte die Stadt mit über 1 Million Menschen fast zehn Mal so viele Einwohner wie heute. Syrakus im Süden der Ostküste Siziliens, die Heimatstadt des Mathematikers und Konstrukteurs Archimedes, die von Siedlern aus Korinth 734 vor Christus gegründet wurde, war über Jahrhunderte hinweg die Metropole Großgriechenlands. Dionysios I. und der II. herrschten hier, unter anderem auch Adranodoros und Hippokrates als dessen Mitregent. Unter den Römern wurde die Stadt vor 1200 Jahren Hauptstadt der Provinz Sizilien, der ersten des Römischen Reiches. Gut 700 Jahre später, als die Insel an Byzanz gefallen war, stieg die Bedeutung der Stadt wieder, und 7 Jahre lang, von 661 bis 668, löste Syrakus sogar Konstantinopel als Hauptstadt des Oströmischen Reiches ab.

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Trapani und Erice

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Salinen von Trapani

Im äussersten Westen Siziliens sind die Salinen von Trapani zu besichtigen, Salzgärten, mit denen seit Jahrhunderten das Weisse Gold aus dem Meerwasser gewonnen wird. Der Hauptgrund, warum sich ein Besuch der knapp 70.000 Einwohner zählenden Stadt lohnt, liegt 750 Meter höher. Das Städtchen, das die Kuppe des gleichnamigen Berges bedeckt, heisst Erice und hat 30.000 Einwohner.

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