Anreise mit dem Zug nach Sizilien |
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Mit der schnellsten Verbindung erreicht man von Zürich aus Sizilien heute in gerade einmal 16 Stunden und 31 Minuten - eine rasante Reise angesichts der Tatsache, dass fast 1600 Kilometer, die Alpen und das überwiegend gebirgige Land des langgestreckten Apennin bewältigt werden. Dazu startet man um 8.09 Uhr in Zürich auf Gleis 3 verhältnismässig gemächlich mit dem InterRegio, der 8.48 Uhr Arth Goldau erreicht, wo 4 Minuten später der aus Luzern kommende InterCity nach Mailand abfährt. Ankunft dort 12.35 Uhr, Weiterfahrt um 13 Uhr mit dem Eurostar ES 9439 bis Rom (an 17.30 Uhr), wo es erneut umzusteigen gilt in den EuroStar ES 9377, der Villa San Giovanni um 23.46 Uhr erreicht. Zu Fuss geht es dann zur schon wartenden Fähre nach Messina, Abfahrt um Mitternacht. Die Insel Sizilien würde dann um 0.20 Uhr erreicht. Dort sollte man ein Hotelzimmer reserviert haben, denn weiter auf der Insel geht es erst am frühen Morgen. Diese Reise mit viermaligem Umsteigen ist ideal fürs sportliche Bahnfans, die die italienischen EuroStar-Züge kennenlernen und den Blick auf möglichst viel südlich-wildromantische Landschaft und manchmal schier endlose Küsten geniessen möchten. Die andere Variante ist eine komfortable Reise mit dem Schlafwagen. Wir empfehlen die Strecke über Genua, weil sie entlang der Riviera durch eine der weltschönsten Landschaften führt. Abfahrt ist in diesem Falle in Zürich um 11.09 Uhr mit dem EuroCity EC 173 („Cinque Terre“), der über Mailand um 17.42 Uhr Genua (Piazza Principe) erreicht. Dort ist eine knappe Stunde Zeit für ein kleines Abendessen im Bahnhofsrestaurant oder in einem der nahegelegenen Lokale. Um 18.40 Uhr fährt in Genua der von Turin kommende „Treno del Sole“ ab, der nur Schlaf- und Liegewagen mit sich führt und seine Fahrgäste mit direkten Wagen bis nach Palermo und Syrakus bringt. Mit diesem Zug, der in Villa San Giovanni auf die Fähre nach Messina geladen wird, erreicht man zum Beispiel Taormina-Giardini an der Ostküste am nächsten Vormittag um 9.31 Uhr, das Städtchen Cefalù an der Nordküste Siziliens um 11.18 Uhr. Die Vorteile einer solchen Reise: Man muss nurt ein einziges Mal umsteigen und gelangt gewissermassen bis vor die Haustüre seines Feriendomizils - und man kommt, wenn man will, ganz ohne Auto aus. Übrigens lässt sich die Rückreise ähnlich bequem arrangieren, zu der man mit dem „Treno del Sole“ jeweils erst am Nachmittag in Sizilien startet. |







