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Städte

Palermo

Kathedrale von Palermo
Palermo ist die unbestrittene Metropole Siziliens. In der Agglomeration im Nordwesten der Insel, in der über 1 Million Menschen leben, laufen die wirtschaftlichen und politischen Fäden der Insel zusammen. Nach wie vor ist Palermo auch die Heimatstadt der Cosa Nostra , der grössten und erfolgreichsten weltweit operierenden Verbrecherorganisation (von der der Tourist allerdings nichts mitbekommt). Vor allem aber ist Palermo die Stadt, in der die bis
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Cefalù

Dom von Cefalù
Cefalù, die kleine Bischofstadt mit dem prächtigen Dom aus normannischer Zeit und einem der bedeutendsten Museen Siziliens hat einen stadteigenen, wunderschönen, zwei Kilometer langen Strand, dazu weiter weg die berühmten stillen Buchten sowie eine nahezu perfekte Infrastruktur, einschließlich hervorragender Restaurants und einer Buslinie, die alle relevanten Punkte der Stadt und ihrer Umgebung anfährt. Qualität und Ausstattung der neu entstandenen Ferienwohnungen im historischen Zentrum sind überdurchschnittlich. Im übrigen ist das malerische mittelalterliche Städtchen ein idealer Standort für Ausflüge ins Innere der Insel, in die nahe, bis auf über 1000 Meter ansteigende Madonie, ferner  nach Agrigent, Trapani oder Messina. Es fahren Busse in die Orte der Umgebung. Palermo ist eine knappe Zug- oder Autostunde entfernt, auch der Flugplatz von Palermo ist bequem zu erreichen. In den Sommermonaten gibt es ausserdem eine tägliche Schnellbootverbindung zu den Liparischen Inseln.
 

Agrigento und Selinunte

Heratempel im Valle dei Templi
Die alten Griechen sind es, die uns nach Agrigento und nach Selinunte locken. Beide  Städte hatten ihre Blütezeit vor 2500 Jahren unter eben jenen Griechen, lagen sich im Lauf der Jahrhunderte aber auch immer wieder in den Haaren. Die alte Akropolis der heute 53.000 Einwohner zählenden Provinzhauptstadt Agrigento
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Taormina - Messina - Catania

Oleanderbäume in Taormina
Bis auf drei Kilometer reicht die Nordostspitze Siziliens an die Stiefelspitze des italienischen Festlandes heran. Über die Meerenge, den Stretto di Messina, kamen vor 150 Jahren die ersten Urlauber, die auf der Insel Sizilien Erholung suchten. Taormina wurde zum Geheimtipp in den gesellschaftlichen Zirkeln des europäischen Grossbürgertums, in dessen Gefolge auch Künstler an die Ostküste Siziliens kamen, die im Verein mit ihren Verehrern und
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Enna

Castello di Lombardia
Der „Nabel Siziliens“ liegt 1000 Meter hoch und bedeckt das felsige Haupt des Monte Giuliano im geografischen Zentrum Siziliens. Enna ist die höchstgelegene Provinzhauptstadt Italiens. Von dort oben hat man eine grandiose Aussicht auf das von hohen Bergen umstandene Binnenland der Insel und auf die wellenförmig weit sich hinziehenden Weizenfelder. Sie erinnern augenfällig daran, dass Sizilien vor 2000 Jahren die Kornkammer des Römischen Reiches war.  Besonders reizvoll ist  der Blick auf das 9 Kilometer entfernte Städtchen Calascibetta, dessen Baulichkeiten, durch ein Tal von Enna getrennt, wie hingestreut auf einer langgestreckten Anhöhe im Norden liegen. Ihren heutigen Namen erhielt die 30.000 Einwohner zählende Stadt Enna im Jahre 1926.

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Noto

Grossartige Pracht im kleinen Noto
Eine Orgie in Barock erwartet den Besucher in Noto. Das Städtchen im Süden der Provinz Syrakus hat rund 20.000 Einwohner, aber Kirchen und Paläste für eine zehnmal so grosse Stadt. 19 Klöster kommen zu den 23 meist grossmächtigen Gotteshäusern und 19 Adelspalästen noch hinzu, ferner riesige, manchmal ausgesprochen monumentale Freitreppen und repräsentative Strassen und Plätze. Die bröselnde Pracht und Grossartigkeit hat vor allem bei tief stehender Sonne etwas verstörend Unwirkliches. Hier haben sich sizilianischer Klerus und  Adel
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Syrakus

Kuppel Kathedrale von Syrakus
In ihren besten Zeiten hatte die Stadt mit über 1 Million Menschen fast zehn Mal so viele Einwohner wie heute. Syrakus im Süden der Ostküste Siziliens, die Heimatstadt des Mathematikers und Konstrukteurs Archimedes, die von Siedlern aus Korinth 734 vor Christus gegründet wurde, war über Jahrhunderte hinweg die Metropole Großgriechenlands. Dionysios I. und der II. herrschten hier, unter anderem auch Adranodoros und Hippokrates als dessen Mitregent. Unter den Römern wurde die Stadt vor 1200 Jahren Hauptstadt der Provinz Sizilien, der ersten des Römischen Reiches. Gut 700 Jahre später, als die Insel an Byzanz gefallen war, stieg die Bedeutung der Stadt wieder, und 7 Jahre lang, von 661 bis 668, löste Syrakus sogar Konstantinopel als Hauptstadt des Oströmischen Reiches ab.

Heute ist Syrakus mit seinen 121.000 Einwohnern eine zwar lebendige, aber eher beschauliche Stadt des tiefen europäischen Südens, die mit zahlreichen historischen Zeugnissen und ansehnlichen Kunstschätzen aufzuwarten hat. Besonders eindrucksvoll die Kathedrale von Syrakus, der man trotz der barocken Fassade im Inneren auf den ersten  Blick ansieht, dass sie, die  Kirche Santa Maria delle Colonne,   aus einem mehrfach umgebauten griechischen Tempel entstanden ist. Der Tempel war der Göttin Athene geweiht. Nicht weit vom Dom befindet sich der Mittelpunkt der Stadt, die Piazza Archimedes.

Neben Griechen und Römern hinterliessen  die Araber. Die Normannen, die Staufer und die Borbonen ihre Spuren in der Stadt, wobei das Castello Maniace, eine von Friedrich II. im Jahre 1239 errichtete Festung an der Südspitze der Insel Ortigia, dem innersten historischen Kern der Stadt, besondere Aufmerksamkeit verdient.

Mit dem Foro Italico, einer der schönsten Stadtpromenaden im Mittelmeerraum, mit dem riesigen römischen Amphitheater, mit einem antiken Steinbruch, mit dem Ohr des Dionysos, mit dem griechischen Theater aus dem 5. Jahrhundert vor Christus, mit weitläufigen Katakomben, mit Tempeln und Museen und der von Papyrusstauden bestandenen Süsswasserquelle Aretusa, die unweit des Ionischen Meeres an die Oberfläche dringt,  kann Syrakus mit Sehenswürdigkeiten und Schätzen aufwarten, die dazu geführt haben, dass es 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben wurde. 

 

 

Trapani und Erice

Salinen von Trapani
Im äussersten Westen Siziliens sind die Salinen von Trapani zu besichtigen, Salzgärten, mit denen seit Jahrhunderten das Weisse Gold aus dem Meerwasser gewonnen wird. Der Hauptgrund, warum sich ein Besuch der knapp 70.000 Einwohner zählenden Stadt lohnt,
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