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Die Insel Marettimo bildet den westlichsten Punkt Siziliens. Sie gehört zu den Ägadischen (oder Egadischen) Inseln, die Trapani vorgelagert sind. Marettimo liegt wie ein grosser, teilweise bewaldeter, felsiger Kamm etwa 40 Kilometer weit draussen in der Straße von Sizilien, der Meerenge, auf deren anderen Seite Afrika beginnt. Die Insel ist knapp acht Kilometer lang und etwa drei Kilometer breit. Die etwa 200 Bewohner leben zwar hauptsächlich vom Fischfang. Doch es kann passieren, dass einem in der Trattoria Hiera Wildschweinbraten empfohlen wird. Denn es gibt sie dort tatsächlich, die sizilianischen Schwarzkittel. Sie leben in den Wäldern unterhalb des 700 Meter hohen Monte Falcone, und hin und wieder landet ein Exemplar bei den Köchen der vier Restaurants.
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Ziemlich genau in der Mitte der Meerenge zwischen Sizilien und Tunesien liegt Pantelleria, zwar mit eigenem Flugplatz, aber dank der Abwesenheit jedweden Sandstrands niemals vom Massentourismus heimgesucht. Im Hauptort, im Nordwesten der Insel, wohnen immerhin 7000 Menschen. Man ist stolz auf die trutzige Festung Barbacane in Hafennähe. Sie wurde sehr wahrscheinlich von den Römern errichtet. Pantelleria ist die Spitze eines gewaltigen Vulkanberges, dessen längst erloschener Hauptkrater sich über dem Meer bis auf eine Höhe von 836 Metern erhebt.
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Das Taucherparadies namens Ustica ist eine Art Hausinsel der Palermitaner, gerade recht für einen Tagesausflug, bestens geeignet, um sich kräftig auszulüften und den Dunst der Millionenmetropole loszuwerden. Mit schnellen und langsameren Booten erreicht man die etwa 65 Kilometer im Norden Siziliens gelegene Insel, die 1350 Einwohner hat. Das erste Tragflügelboot startet um 8.15 Uhr im Hafen von Palermo, letzte Rückfahrt ist um 19.20 Uhr.
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Der entfernteste Ableger Siziliens liegt 120 Kilometer südlicher als Tunis und nur etwa 85 Kilometer entfernt von Mahdia an der Ostküste Tunesiens. Es ist die Insel Lampedusa, die verwaltungstechnisch der 220 Kilometer weiter nördlich gelegenen, sizilianischen Provinzhauptstadt Agrigento zugeordnet ist.
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Wie sie so hingestreut sind aufs Thyrennische Meer, zwischen den Stiefelfuss des italienischen Festlandes und Sizilien, erinnern sie ein wenig an die Konturen eines Mercedes-Sterns, die Sieben Schwestern, wie die Liparischen Inseln auch genannt werden. Bei den Alten Griechen hiessen sie Äolische Inseln, benannt nach Aiolos, dem Gott des Windes. Doch zumindest auf Lipari sollte man sich des zuerst genannten Namens bedienen. Die Liparoti, wie die Einwohner der Hauptinsel heissen, legen Wert darauf.
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